nfc-onlineshop: Near Field Communication als Übertragungsstandard


NFC – Near Field Communication ist ein Übertragungsstandard zum Austausch von Daten ohne direkten Kontakt. Der Verbindungsaufbau wird einfach durch das Halten des Handys an den Kontaktpunkt automatisch erzielt. Mit dieser Technik funtionieren auch viele Zugangbeschränkungen wie z.B. zu Firmenräumen oder Gebäuden. Auch bei diesen NFC-Systemen muss einfach nur eine Chipkarte an ein zweites Gerät gehalten werden, damit man Einlass erhält.

Der Frequenzbereich in dem die NFC-Technik arbeitet beträgt 13,56 MHz und hat eine Datenübertragungsrate von 106, 212 und 424 kBit/s wobei sich Initiator und Target immer auf genau die selbe Geschwindigkeit einigen müssen, um eine Datenübertragung zu ermöglichen. Durch ISO 18092 ist die Near Field Communication auch standardisiert.

Es werden zwei grundlegende Übertragungsverfahren bei NFC-Systemen unterschieden:

1.)   Aktiver Modus: Dabei erzeugt der Target und der Initiator ein Radiofrequenz-Magnetfeld.  Beide benötigen eine eigene Energiequelle.

2.)   Passiver Modus: Dabei erzeugt nur der Initiator das Radiofrequenz-Magnetfeld. Trotzdem kann das Target senden, indem es eine Lastmodulation einsetzt. Hier benötigt nur der Initiator eine eigene Energiequelle.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Als Fahrschein, Kreditkarte, Datenübermittlung auf Plakaten über Tags oder Bezahlkarte im Einzelhandel. Diese „Karte“ kann auch in einem Handy implementiert sein.

Durch die NFC-Technologie können Unternehmen verschiedene Ziele erreichen:

-          Die Kundenbindung steigern

-          Daten schnell und einfach übertragen

-          Verlängerung der Kommunikation